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Life-Update: neue Uni, Haarschnitt + Trennung

Die Zeit fliegt und seitdem ich das erste Mal an diesem Blogpost saß, sind schon wieder 2 Wochen vergangen. Einerseits ist super viel in den letzten Wochen bei mir passiert und andererseits finde ich es schwer, alles niederzuschreiben, nicht zu sehr ins Persönliche zu gehen, wobei ich trotzdem weiß, dass das hier mein persönlichster Text überhaupt sein wird.

Wie gesagt, in den letzten Wochen hat sich einiges bei mir getan und es wurde absolut Zeit für ein Life – Update: Uni – Wechsel, Pony Haarschnitt und Trennung. 

  1. UNI – WECHSEL

Auf Instagram nur mal kurz angesprochen habe ich mich in den Semesterferien dazu entschieden, wieder nach Augsburg zum studieren zurück zu kehren. Jeder, der mich schon länger kennt, weiß dass ich, schon seit ich 14 bin, immer in die Großstadt wollte (am besten nach Berlin). Irgendwie hat sich dann doch alles anders entwickelt und ich habe nach dem Abitur 2015 angefangen, in Augsburg Medien + Kommunikation zu studieren.

Schon nach 2 Semestern war mir klar, dass ich das auf keinen Fall weiter studieren möchte und so habe ich mich für ein Jahr Pause entschieden – um zu überlegen, was ich machen mag, was mir liegen könnte, mich in Vorlesungen gesetzt und mich letztendlich für Jura entschieden.

Letzten Sommer habe ich mich dann an der LMU in München für Rechtswissenschaften eingeschrieben und wollte zuerst auch nach München ziehen. Nach einem halben Jahr über 3 h täglich pendeln, etlichen Wohnungs-Anschreiben ohne Antworten und eine Wohnungsbesichtigung mit über 100 anderen Bewerbern und ohne Küche habe ich die ‘schwierige Wohnungsmarktsituation in München’ nochmal mit ganz anderen Augen gesehen.

Das Pendeln hat mich wirklich ausgelaugt und die aussichtslose Wohnungssuche hat mir die Freude an München ziemlich genommen + mich schließlich doch wieder auf Augsburg gebracht. Die Stadt, die ich zwar noch nie besonders schön fand, die aber doch irgendwie Zuhause ist. Ich war dort auf der Schule, einige Freunde wohnen hier und dort in der Umgebung und (ganz dicker Pluspunkt!) ich kann weiterhin bei meiner Familie wohnen. Ich liebe meine Eltern, unser Zuhause, die Wauzis und bin super super glücklich, dass ich so gerne weiterhin zuhause wohnen mag & es von meiner Studiumswahl auch weiterhin möglich ist.Ich wollte eigentlich immer raus in die Großstadt – am besten eben Berlin, Hamburg oder Wien – aber soweit von zuhause wegsein für unbegrenzte Zeit fand ich schon immer unschön, gerade wenn man sich so gut mit seiner Familie versteht.

Seit Anfang April studiere ich nun also wieder in Augsburg, habe mich neu in den Uni-Campus verliebt und genieße die Vino-Abende mit meinen ‘neuen’ Uni-Mädels und die (zum Vergleich zu München) so angenehme kurze Strecke. Ich liebe es, meine eingesparte Zeit zuhause auf der Terrasse zu verbringen, die Pflanzen zu gießen, mit den Wauzis rauszugehen, in der Hängematte zu schaukeln oder auch einfach zu lernen (manchmal). Für mich hat sich das weniger Pendeln auch super positiv auf meine Laune ausgewirkt und seit der kürzeren Strecke bin ich viel ausgeglichener und entspannter.

Ich bin also wirklich zufrieden mit der Entscheidung und froh, diesen in gewissermaßen Schritt zurück gemacht zu haben.

 

2. MEIN NEUER HAARSCHNITT

Wie viele ja bestimmt mitbekommen haben, trage ich seit ein paar Wochen einen Pony. Ich bin immer noch super zufrieden mit ihm und froh, mich dafür entschieden zu haben! Einzig das Styling ist nicht ganz soo unkompliziert wie ohne Pony. 😉 Man muss ihn richtig hinföhnen, glätten und immer wieder kämmen – ganz ungewohnt für einen ‘Haare in den Messybun und alles ist gut’  Typen wie mich & definitiv etwas, wo ich mich noch bisschen mehr hineinfühlen muss.

Der ausschlaggebende Grund war wohl mehr oder weniger die Trennung. Mir einen Pony schneiden zu lassen, hatte ich mir schon länger überlegt, aber wenn eine Beziehung nach so langer Zeit endet will man doch einfach auch nach außen eine Änderung, die den neuen Lebensabschnitt kennzeichnet. Und wenn es bei mir früher eher die Länge oder Haarfarbe war, die sich geändert hat, gab es diesmal nun einen Pony. 🙂

3. MEINE TRENNUNG

Nach 2, 5 Jahren Beziehung haben sich mein Freund und ich vor knapp 4 Wochen getrennt. Mir geht es gut damit und ich möchte auch gar nicht ins Detail gehen, aber trotzdem ist es ungewohnt, einen so vertrauten Menschen nicht mehr an seiner Seite zu haben. Mein ehemals bester Freund + erster Ansprechpartner waren auf einmal weggefallen. Und auch wenn es gut so ist, wie es ist, ist es eben dennoch ungewohnt und teilweise auch traurig, wie sehr man sich auseinander entwickelt und ein zuvor als gemeinsam gedachter Weg doch nicht mehr für beide passt.

Wir haben uns einfach in ganz verschiedene Richtungen entwickelt + hatten ganz unterschiedliche Vorstellungen für die Zukunft. Ich möchte hier auch trotz einiger unschöner Momente nach dem Beziehungsende keinerlei schlechten Worte verlieren, sondern bin froh für die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse, dafür, wie ich mich in und vielleicht auch durch die Beziehung entwickelt habe + zu dem Menschen in den letzten 2 Jahren geworden bin, der ich heute bin.

Nichtsdestotrotz ist das Ende einer langen Beziehung doch immer schmerzhaft und enttäuschend + deshalb habe ich mich in den letzten Wochen ganz bewusst sehr viel um mich gekümmert. Habe mich ausgeruht, Tagebuch geschrieben, viel nachgedacht, war mit den Hunden an der frischen Luft und habe viel viel viel mit Freunden gemacht und mit Freunden von weiter weg telefoniert. Danke dafür, ihr Herzen!

Ich war viel unterwegs in den letzten Wochen, habe viele neue Menschen kennengelernt, neue Freundschaften geknüpft, war sehr kommunikativ und habe oft vino mit meinen Mädels getrunken. Ich genieße die Zeit, die ich nun nur für mich habe, die Zeit, die ich mit anderen teilen und gemeinsame Erinnerungen schaffen darf. Dass ich alles ganz unabhängig planen kann und mich im Moment nur auf mich, meine Vorstellungen fürs Leben und das ganz unabhängige Planen der nächsten Wochen und Monate fokussieren kann.

Ich bin auch in dieser Phase nicht contra Beziehung, sondern finde eine Beziehung mit das Schönste, wenn sie funktioniert. Wenn man für sich da ist, sich gegenseitig unterstützt und überschneidende Vorstellungen von der Zukunft hat ist das ganz wunderbar. Aber genauso genieße ich momentan einfach die Zeit mit mir und gebe mir selbst viel Liebe, Zuneigung und Geduld. (:

 

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1 Comment

  • Reply
    Kirsten Humpfer
    20. Mai 2018 at 17:16

    Wirklich bemerkenswert wie ehrlich du über solche Themen sprichst. Das Pony steht dir wirklich total, für mich wäre es leider nichts, da es mich nach einiger Zeit nerven würde. Wirklich schade, da ich diesen Haarstyle so unglaublich schön finde.
    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag!
    Kirsten

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